Das Projekt

Es geht in die nächste Runde: Auch 2024 führt die Candid Foundation das Projekt "Berlin Pictures - Berlin Sounds" fort. Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendzentren und Künstler*innen einen Raum für Austausch und Begegnung zu schaffen, in dem Jugendliche mit internationalem Hintergrund ihre Geschichten erzählen und ihre künstlerischen Talente entfalten können. Durch kreative Crashkurse, deren Werke im Winter 2024 ausgestellt werden, soll dies erreicht werden. Dabei setzen wir auf digitale Tools und KI-Elemente, die den Digital Natives vertraut sind.

In den Workshops erlernen die Jugendlichen im Alter zwischen 14-17 Jahre, Fähigkeiten in Fotografie, Video oder Musik und entwickeln dabei ihr kritisches Denken und ihre Medienkompetenz. Das Projekt fördert Gemeinschaft, baut Vorurteile ab und schafft nachhaltige Netzwerke zwischen Jugendlichen und Jugendeinrichtungen.

Sind Sie an einer Schule oder einer anderen Institution für Jugendliche tätig, und möchten Teil des Projekts werden?

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Berlin Pictures – Berlin Sounds: Zeig uns deine Stadt

Berlin – eine pulsierende Metropole, in der Kulturen aufeinandertreffen und Kreativität blüht. Hier initiiert Candid Foundation das Projekt "Berlin Pictures - Berlin Sounds", mit dem Ziel, das Empowerment und die Resilienz von Jugendlichen zu fördern, während sie ihre Community und Gesellschaft aktiv mitgestalten. Kreativität und der Einsatz von KI und digitalen Medien eröffnen dabei neue Horizonte.

In enger Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendzentren, Jugendeinrichtungen, Pädagog*innen und Künstler*innen bieten wir Jugendliche im Alter von ca. 14-17 Jahre, einen Raum, in dem kreative Ausdrucksformen genutzt werden, um die eigenen Geschichten zu erzählen, gesellschaftliche Themen zu reflektieren und künstlerisch zu bearbeiten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, intolerante Weltbilder zu bekämpfen, die den Wert von Vielfalt und Gleichberechtigung schwächen, sowie die Sensibilisierung gegenüber manipulativen Narrativen. Damit verbunden, thematisieren wir auch Erfahrungen von Ausgrenzung, Fremdheit und Vorurteilen sowie deren Auswirkungen auf das Individuum und die damit verbundenen Hindernisse, ein kollektives Gemeinschaftsgefühl und offene Identitäten zu schaffen.

Die Jugendlichen werden mit Werkzeugen ausgestattet, die sowohl den kreativen Einsatz von Künstlicher Intelligenz und neuen Medien als auch körperliche Ausdrucksformen fördern, um ihre Gedanken und Ideen künstlerisch zu verarbeiten. Der Projektstart erfolgt durch Workshops, die von internationalen Künstlerinnen und Pädagoginnen geleitet werden, und die Weiterentwicklung wird durch wöchentliche Supervisionen unterstützt. Das Projekt findet seinen Abschluss in einer Ausstellung im Dezember, die von den Teilnehmenden selbst organisiert und gestaltet wird. Dabei erhalten alle Beteiligten Zertifikate und Preise, und es wird eine Plattform zur Vernetzung der verschiedenen Einrichtungen geschaffen. Diese wird durch eine Social-Media-Kampagne begleitet, die die Arbeiten der Jugendlichen und die beteiligten Einrichtungen in den Fokus stellt.

Eckdaten: 

  • Zielgruppe: Jugendliche im Alter von 14-17 Jahren, bevorzugt mit vielfältigen kulturellen Hintergründen

  • Workshopdauer: 4 Stunden pro Workshop, bevorzugt 2- 4 Workshops pro Gruppe.

  • Workshopsprache: wir bieten die Workshops auf Deutsch, Englisch oder Arabisch.

  • Workshopinhalte: Workshopinhalte: Rap, Breakdance, Drama, Fotografie,Video oder Musik mit Schwerpunkt auf der reflektierten und kritischen Nutzung neuer Medien und KI-Technologien, Förderung der transindividuellen Identität, Stärkung von Ambiguitätstoleranz, Förderung von Selbstausdruck, kritischem Denken, der Erkennung und Auseinandersetzung mit Fake News sowie der Reflexion und Entwicklung eines gesunden Selbstbildes.__

  • Projektlaufzeit: Januar bis Dezember 2024

  • Abschlussveranstaltung: am 13. Dezember 2024

  • Zusätzliches Angebot: Informationsabende für Eltern und Jugendliche in mehreren Sprachen, Vernetzung mit Jugendclubs und Programmen für Jugendliche, Workshop Angebote in den Ferien.

! ! Aufruf an die Jugendeinrichtungen ! !

Wir laden die beteiligten Jugendeinrichtungen herzlich ein, Teil unserer Abschlussveranstaltung zu werden. Präsentieren Sie Ihre Arbeit mit einem Infostand, nehmen Sie an einer Gesprächsrunde teil und bringen Sie Ihre Themenvorschläge ein.

Die Workshops

Im theoretischen Teil schaffen wir einen sicheren Raum, in dem gesellschaftliche und politische Entwicklungen kritisch hinterfragt werden. Themen wie Zugehörigkeit, Diskriminierung, Identität, Religion, Spiritualität, Utopien, Traumata und Geschlechterrollen werden dabei aus einer machtsensiblen Perspektive beleuchtet.

Ziel ist es, das Demokratieverständnis der Teilnehmenden zu stärken, sie für komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge zu sensibilisieren und gemeinsam Visionen für eine gerechtere Gesellschaft zu entwerfen. Darüber hinaus fördern wir Vielfalt und Toleranz, unterstützen die Verarbeitung von Diskriminierung, vermitteln Ansätze für friedliche Konfliktlösung und ermutigen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit radikalen Weltanschauungen sowie Desinformation. Wir schaffen dabei offene Narrative, die Raum für unterschiedliche Perspektiven und inklusive Dialoge bieten. 

Im praktischen Teil steht die kreative Umsetzung im Vordergrund. Die Jugendlichen, als Digital Natives, lernen verschiedene künstlerische Techniken oder vertiefen ihre bestehenden Fähigkeiten, um ihre Ideen, Geschichten und Perspektiven durch Kunst, neue Medien und teils KI-gestützte Tools auszudrücken. Sie können sich in Bereichen wie Musik, Rap, Breakdance, Drama, Film, Fotografie, Gaming und körperlichem Ausdruck entfalten. Unser Team besteht aus Expert*innen (vorwiegend aus der SWANA-Region) in all diesen Bereichen, und bieten den Jugendlichen Inspiration und Anleitung.

Durch die Workshops unterstützen wir die Jugendlichen dabei, ihre Ideen kreativ umzusetzen und gesellschaftlich zu artikulieren. Sie stärken dabei nicht nur ihre technischen Fähigkeiten, sondern auch ihre Kompetenz, eigene Perspektiven zu entwickeln und in Debatten einzubringen. Im Projekt kooperieren wir mit Dozent*innen von ufuq.de, die auf, politische Bildung, Prävention in der Migrationsgesellschaft und Medienpädagogik spezialisiert sind.

Nachhaltigkeit und Vernetzung

Ein weiteres Element des Projekts ist die Nachhaltigkeit. Wir setzen auf die Vernetzung bestehender Institutionen, insbesondere in Wedding, Pankow und Moabit, sowie auf die Sichtbarmachung ihrer wertvollen Arbeit und Angebote. Ziel ist es, ein Netzwerk zu schaffen, das den Jugendlichen auch über das Projekt hinaus Räume zur Selbstentfaltung bietet und langfristige Peer-Groups ermöglicht.

 

Abschluss und öffentliche Präsentation

Das Projekt endet mit einer Abschlussveranstaltung, bei der die Jugendlichen ihre Werke der Öffentlichkeit präsentieren. Ob Filme, Musikstücke, Tanzperformances oder visuelle Kunst – die Arbeiten spiegeln die intensive kreative Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragestellungen wider. Die Veranstaltung wird von den Jugendlichen selbst organisiert und von einer Social-Media-Kampagne begleitet, die ihre Arbeiten, sowie die Arbeit der beteiligten Einrichtungen, einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht. Alle Beteiligten erhalten Zertifikate und Preise.


BPBS ist ein Projekt der Candid Foundation, einer gemeinnützigen Organisation mit Sitz in Berlin. Wir gestalten Projekte in unterschiedlichen Bereichen und Regionen: von Berlin über Nordafrika bis Südasien. Uns ist bei unserer Arbeit besonders wichtig, das Verständnis der Menschen für sich selbst und andere Kulturen zu fördern, wir bauen Brücken. Für unsere Projekte sind uns kreative Ansätze besonders wichtig, egal ob es um Digitalisierung, Medienkompetenz oder Lösungen für lokale Probleme geht, je kreativer und innovativer der Ansatz, umso besser.

https://www.candid-foundation.org/

BPBS wird unterstützt durch die Landeskommission Berlin gegen Gewalt der Senatsverwaltung für Inneres und Sport.